Syrische schwimmerin. Syrische Schwimmerin Yusra Mardini wird UN

Yusra Mardini

syrische schwimmerin

Bei der Überfahrt über die Ägäis droht das mit 20 Flüchtlingen völlig überfüllte Schlauchboot einer Schlepperbande zu sinken. Ich respektiere ihre Meinung und hoffe gleichzeitig, dass sie auch mich verstehen — ich habe ein Ziel, das ich erreichen will, und ich kann mich nicht an alle üblichen Regeln halten. Im gleichen Jahr begannen die Luftangriffe auf Damaskus. Als ich erfahren habe, dass ich nach Rio darf, bin ich vor Freude im ganzen Haus herumgesprungen. Dort erzählte ein Übersetzer ihnen von einem Schwimmverein. Noch im Jahr 2012 vertrat Yusra Mardini Syrien bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Istanbul und stellte einen Landesrekord über 400 Meter Freistil auf. Die Mädchen konnten nicht mehr geregelt in die Schule, nicht mehr an die Uni, nicht mehr zum Training.

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Drei Stunden später erreichten wir Griechenland, die Insel Lesbos. In dem Moment konnte ich nicht mehr denken, ich sah nur mein Leben an mir vorüberziehen. Nach 15 Minuten fiel der Motor aus Sportlerinnen waren Yusra und Sara schon in Damaskus. Manchmal stehe ich fürs Training schon um fünf Uhr auf. Wir stehen hier in der Schwimmhalle neben dem Berliner Olympiastadion, wo Sie trainieren.

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Yusra, Sara und zwei Männer, von denen nur einer schwimmen konnte, sprangen ins Wasser. Wie haben Sie das geschafft? Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Sara flieht Yusra 2015 nach Europa. Es war alles nicht einfach. Ich stehe dadurch unter einem enormen Druck, ich möchte die Leute nicht enttäuschen. Dann sind wir durch halb Europa gelaufen und landeten schließlich hier, in.

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Ohne lange nachzudenken, springen die beiden Leistungs-Schwimmerinnen Yusra und Sara ins Wasser und ziehen, unterstützt von zwei weiteren Flüchtlingen, das Boot über Stunden hinweg an die griechische Küste. Dort nahmen sie Kontakt zu Schleppern auf, die sie an die griechische Küste bringen sollten. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. Für ein syrisches Mädchen ist Schwimmen etwas anderes als für ein Mädchen aus. Über Nacht wird Yusra Mardini berühmt. Ihre Flucht aus Syrien führt die Schwestern weiter nach Berlin. Es gibt 60 Millionen auf der Welt, und ich möchte gern jeden einzelnen von ihnen stolz machen.

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Syrische Schwimmerinnen werden zum Idol

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Aber jetzt bedeutet es noch mehr — viele beobachten mich und wollen sehen, wie ich mich schlage. Dann kam auf einmal alles anders Die Ankunft in Berlin war nicht gerade paradiesisch. Jeder sagte, wir würden wahrscheinlich ertrinken. Das teilte die Organisation am Donnerstag in Genf mit. So retten sie allen Flüchtlingen das Leben.

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Wir schreiben selbst und suchen nach Texten, die neue Welten erschließen oder altbekannte in neuem Licht erscheinen lassen. Wie zwei syrische Mädchen mit ihrer Flucht übers Mittelmeer zu Idolen wurden Sportlerinnen aus Syrien Frei geschwommen Von Quynh Tran Yusra Mardini und ihre Schwester Sara waren schon in Damaskus erfolgreiche Schwimmerinnen. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht sämtliche Erwartungen erfüllen kann. Das wäre schon ziemlich absurd gewesen, wenn wir ertrunken wären. Man hat uns gefragt, ob wir wirklich Flüchtlinge sind, weil wir Turnschuhe und Telefone hatten.

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Yusra Mardini wächst in Damaskus in einer schwimmbegeisterten Familie auf. Abends um 10 nach 8 wird Abseitiges relevant, Etabliertes hinterfragt und Unsichtbares offenbart. Es gab nichts zu essen und zu trinken. Sie ließen uns dort zurück und kamen erst nach drei Tagen wieder. Mardini: In Berlin kam ich durch einen Zufall in Kontakt mit Schwimmvereinen.

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Ihre Geschichte hatte für Aufsehen gesorgt: Gemeinsam mit ihrer Schwester hatte Mardini in der Ägäis ein vom Kentern bedrohtes Flüchtlingsboot schwimmend nach dreieinhalb Stunden sicher an Land gebracht. Bild: Getty Yusra Mardini und ihre Schwester Sara waren schon in Damaskus erfolgreiche Schwimmerinnen. Die Männer wechselten sich ab, Yusra und Sara hielten durch. Wir laden Schriftstellerinnen, Journalistinnen und Wissenschaftlerinnen, aber auch Expertinnen spezieller Fachgebiete ein, mit und für uns zu schreiben; bei uns kommen Gastautorinnen zu Wort, die in ihren Ländern nicht mehr publizieren dürfen oder aus deren Ländern gerade kaum berichtet wird. Wir dachten, wir würden sterben.

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