Windkraft insektensterben. Insektensterben: 75 Prozent weniger Insekten in Deutschland

Windräder für Insektensterben mitverantwortlich?

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Man kann nicht immer so tun… Das Windrad hat Kosten. Das könnte Sie auch interessieren: Was passiert, wenn bestimmte Insekten fehlen, erfuhren auch australische Viehzüchter im 19. Nicole Weinhold Insekten sterben an Windkraft-Rotorblättern. Auch könnten sie keine Vergleiche zu anderen potenziellen Ursachen für die rückläufige Insektendichte wie den vermehrten Einsatz von Pestiziden, die Urbanisierung oder den Klimawandel ziehen. Katharina Schulze Ich glaube, so Konflikte löst man nur, indem man alle Beteiligten an einen Tisch bringt. Deren Rotorblätter durchschneiden die Luft mit hohen Spitzengeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern.

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DLR Studie: Windkraft und Insektensterben

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Dem Nutzer ist die Nutzung des entsprechenden Angebotes ab diesem Zeitpunkt untersagt. So nur werden wir Offenbarungen und Betätigungen der Geisteswelt und fähig, das Grundelement des Urvolkes der Germanen zu erhalten und zu steigern, ohne das Große und Gute aller Zeiten und Völker von uns wegzuweisen. Die mittlere Auslastung der Anlagen und die Windgeschwindigkeit führen zu der Aussage, dass während der Insektenflugsaison von April bis Oktober etwa acht Millionen Kubikkilometer Luft durch die Anlagen wehen - das ist das Zehnfache des deutschen Luftraums bis 2. Zwar wird explizit darauf hingewiesen, dass dieser Aspekt nicht Thema der Studie ist. Zusammen mit vielen anderen europäischen Kollegen , bei der 2009 riesige Schwärme über Deutschland flatterten.

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Urban: Die ‚Insekten

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Denn jeder Rotorblatt-Servicetechniker sieht ja die Insekten an den Flügeln kleben. »Es ist durchaus möglich, dass die Tiere dort besonders viele Beutetiere finden und deshalb gezielt dorthin fliegen«, sagt Christian Voigt. Erschwerend hinzu kommt, dass Insekten kaum noch Blütenpflanzen auf monokulturell angelegten Äckern vorfinden. Ursache ist offenbar, dass ausgewachsene und kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe und schnelle Luftströmungen aufsuchen. Ein weiterer Aspekt gerade im ländlichen Raum ist die Verinselung von Lebensräumen: Brachen, Feldraine und Hecken wurden und werden zerstört, über die Arten von einem Rückzugsort zum nächsten wandern konnten. Der Ulfkotte-Mordverdacht hat dem guten Herrn Kopp kalte Fuesse bereitet. Weder ziehen sie den Schluss, dass die Windenergie Hauptverursacher des Insektenschwunds ist, noch, dass sie daran unbeteiligt ist.

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Windräder haben Mitschuld am Insektensterben

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Giftfrei gärtnern: Wer seinen Garten insektenfreundlich gestalten will, sollte auf synthetische Schädlingsbekämpfungsmittel verzichten. Denn die treffen oft nicht nur die angepeilten Plagegeister, sondern auch andere Arten. Einigen Untersuchungen zufolge kann dadurch die Leistungsfähigkeit der Anlagen massiv abnehmen. Wie stark dieses Interesse ist, zeigte eine Unterschriftensammlung in Bayern für einen Volksentscheid, der von der Politik eine Neuausrichtung der Agrarindustrie verlangt - eine Abkehr vom exzessiven Einsatz von Pestiziden hin zu einer ökologischeren Landwirtschaft, in der Insekten überleben können. Der oft kritisierte Krefelder Entomologen-Verein hat jetzt in einer Langzeitstudie gezeigt: Die Populationen sind seit der Wende um drei Viertel geschrumpft. Das sei eine Größenordnung, die durchaus relevant für die Stabilität der Populationen sein könnte,.

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Urban: Die ‚Insekten

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Allein 158 Seeadler fielen dem Register zufolge in den vergangenen Jahren Windrädern zum Opfer, bei aktuell rund 800 Brutpaaren in Deutschland. Wie belastbar ist die Studie? Wir sind alle für die Energiewende. Zudem gehe es nicht um einen Rückbau der Anlagen, aber die Annahmen aus den 1990er-Jahren, die zu einem Verzicht auf einen Verträglichkeitsnachweis von Windkraftanlagen gegenüber Fluginsekten geführt hätten, seien falsch. Blütenpflanzen sterben mangels spezieller oder generalisierter Bestäuber aus, und in der Folge dann auch zahlreiche höhere Tierarten wie Vögel oder Säuger. Der Soziobiologe und Entomologe Edward O. Diese Flächen bieten kaum Lebensraum für Insekten.

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DLR Studie: Windkraft und Insektensterben

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Und zur Insektendichte in der Atmosphäre und zu ihrer Höhenverteilung liegen ihnen zu jedem der beiden Aspekte nur je eine Studie zugrunde. Das könnte Sie auch interessieren: Doch selbst wenn eine große Zahl von ihnen an den wirbelnden Rotoren zerschellen sollte, dürfte das ihren Populationen nach Einschätzung von Josef Settele kaum schaden. Unter den 1200 Tonnen seien überwiegend Weibchen, jedes hätte bis zu 1000 Eier legen können. Zudem treffe er auch Arten, die sich nur in Bodennähe aufhalten. Dies soll laut den Erkenntnissen der Studie nun nachgeholt werden. Wie groß allerdings der Anteil der so getöteten Insekten am Gesamtbestand ist, weiß man nicht.

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Modellrechnung des DLR: Windkraftanlagen töten im Sommer täglich Milliarden Insekten : de

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Und selbst Tiere, die in deutlich größeren Höhen reisen, müssen auf dem Weg dorthin und wieder zurück die von den Rotorblättern durchschnittenen Bereiche durchqueren. Wir kennen keine Zahlen zur Gesamtinsektenbiomasse in Deutschland, zu denen man diese Angabe in Relation setzen könnte. Eine seit 2002 geführte Statistik des Landesamtes für Umwelt in Brandenburg listet 3900 tote Vögel auf, die dem Amt aus ganz Deutschland gemeldet wurden. Dennoch mehren sich die Konflikte zwischen Windkraftbetreibern und Artenschützern, wenn Windparks in der Nähe von Schreiadler-Horsten oder von Rastflächen seltener Küstenvögel errichtet werden sollen. Aber auch auf die Effizienz der Windräder haben die an den Rotorblättern kleben bleibenden Insekten offenbar Auswirkungen. Das ist das, was 40 Mio. Letztere können laut dem Unternehmen durchaus zu einer deutlichen Verschlechterung der aerodynamischen Eigenschaften der Rotoren beitragen.

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Windräder haben Mitschuld am Insektensterben

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Deshalb sei es bisher auch unmöglich zu sagen, welche dieser Faktoren in welchem Umfang zum Rückgang der Insektenbestände beitragen. Was genau die Ursache des flächendeckenden Insektensterbens ist, bleibt allerdings nach der ersten Langzeitstudie dieser Art unklar. Toter Hirschkäfer Geahnt haben es wohl einige Biologen und Ökologen, dass die Zahl der Insekten schwindet: Hinweise gaben zum Beispiel Rote Listen oder auch die Beobachtung, dass weniger Tiere an den Windschutzscheiben von Autos zerschellten. Sie seien eine große Gefahr für die dort lebenden Schreiadler. Weitere kritische Faktoren seien Pestizide und andere Agrarchemikalien, eingeschleppte Arten und der Klimawandel. In Europa leben laut Monitoring-Programmen rund eine halbe Milliarde Vögel weniger als vor 40 Jahren. Allein 158 Seeadler fielen dem Register zufolge in den vergangenen Jahren Windrädern zum Opfer, bei aktuell rund 800 Brutpaaren in Deutschland.

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